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Schröpfen
Das Schröpfen zählt zu den ausleitenden bzw. ableitenden Verfahren. Es werden Schröpfgläser mittels Unterdruck auf der Haut festgesaugt. Dadurch strömt vermehrt Blut in den geschröpften Bereich. Das bewirkt eine bessere Durchblutung, aktiviert den Lymphfluss und Reflexzonen am Rücken, die über Nervenbahnen mit den jeweiligen Organen verbunden sind. Zudem werden beim Schröpfen Verspannungen und Verhärtungen gelöst.

Es gibt 3 Arten:

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- Trockenes Schröpfen
Hier werden die Schröpfgläser auf die unversehrte Haut angesetzt. Das Gewebe wird stärker durchblutet und rote Blutzellen treten aus. So bilden sich durch das Schröpfen blaue Flecken, Rötungen und Schwellungen, zudem überwärmt die Haut an der Schröpfstelle. Schröpfköpfe verbleiben bis zu 15 Minuten an der zu behandelnden Stelle.

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- Blutiges Schröpfen
Die Haut wird leicht angeritzt, so wird das Blut ausgleitet. Dies bewirkt eine bessere Blut- und Lymphzirkulation sowie verbesserte Stoffwechselvorgänge. Da das blutige Schröpfen ein ausleitendes und kein ableitendes Verfahren ist, können Schadstoffe direkt ausgeleitet werden. Die Schröpfköpfe verbleiben bis zu 15 Minuten an der zu behandelnden Stelle.

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- Schröpfmassage
Stellt eine Variante des unblutigen Schröpfens dar und gehört somit zu den ableitenden Verfahren. Die Schröpfgläser werden auf die ölige Haut angesetzt und bewegt. Dies fördert die Durchblutung noch mehr als bei der klassischen Massage. Die Schröpfmassage stärkt das Bindegewebe und löst Verklebungen von Faszien und Verspannungen der Muskeln.

Sehr gute Erfolge bei:
• Muskelverspannungen
• Kniegelenksarthrose
• Karpaltunnelsyndrom
• Schulter-Arm-Syndrom
• Tennisellenbogen
• Bandscheibenproblemen
• Hexenschuss
• Ohrensausen
• Schwindel
• Kopfschmerzen
• Nervenschmerzen
• Verdauungsstörungen
• Wechseljahresbeschwerden
• Bluthochdruck (Hypertonie)
• Tiefer Blutdruck (Hypotonie)
• Depressive Verstimmungen
• Antriebslosigkeit
• Leber- und Gallenleiden
• Asthma

Manche Leute wenden das Verfahren auch aus kosmetischen Gründen an. Die durchblutungsfördernde und die stoffwechselanregende Wirkung soll die Hautstruktur verbessern. Daher kann auch durch regelmässiges Schröpfen Cellulite reduziert und vorgebeugt werden.

In der Traditionellen europäischen Naturheilkunde wird die passende Schröpfvariante dem Temperament sowie der Konstitution angepasst